Wer kennt das nicht: im Winter wollen sich die Füße einfach nicht richtig erwärmen und scheinen ständig kalt zu sein. So wird die kalte Jahreszeit noch ungemütlicher und man sehnt sich danach, die eisigen Füße endlich zu wärmen. Wir geben Ihnen hier fünf wertvolle Tipps für warme Füße, damit Ihre Beine sich im Winter nicht in Eiszapfen verwandeln.

1. Durchblutung verbessern

Der Grund, warum gerade die Füße so häufig auskühlen, hängt meist mit der Durchblutung zusammen. Wenn der Körper zu kalt hat, versucht er zuerst, die lebenswichtigen Organe warm zu halten, wobei Hände und Füße dabei leider an letzter Stelle kommen. Dadurch werden sie geringer durchblutet und kühlen aus. Was also tun gegen kalte Füße?

Durchblutung anregen gegen kalte Füße

Die Durchblutung kann man ganz einfach mit gemütlichen Spaziergängen anregen.

Es gilt vor allem, die Durchblutung in den Füßen anzuregen, um gegen unangenehme Kälte anzukämpfen. Das funktioniert hauptsächlich durch Bewegung, denn wenn der Körper ruht, kühlt er besonders ab.

Ein Winterspaziergang schafft Abhilfe und macht die Füße schnell wieder warm. Es reicht jedoch auch schon, beim Fernsehabend die Füße für 7-10 Minuten über einen Igelball zu rollen und sie leicht zu massieren und zu kneten.

Eine weitere effektive Methode ist eine Kombination aus Wechselduschen am Morgen und einem schönen, warmen Fußbad mit Kräutern am Abend.

So werden Sie morgens schnell putzmunter und können abends gemütlich entspannen, während Sie gleichzeitig die Durchblutung fördern.

2. Richtige Schuhe für warme Füße im Winter

Wer sich bei Minusgraden nach draußen wagt, braucht dafür natürlich das geeignete Schuhwerk, um ja nicht frieren zu müssen. Das bedeutet, dass Sneakers oder High Heels im Winter lieber zu Hause gelassen, und stattdessen auf warme Winterstiefel vertraut werden sollte. Ausschlaggebend ist, dass die Schuhe gefüttert sind und eine dicke Sohle haben, um gegen die Nässe und die Kälte, die vom Boden ausgehen, optimal abzuschirmen.

Auch wenn man bei Kälte dazu tendiert, so viele Schichten wie möglich anzuziehen, um es im Schuh möglichst eng zu haben, ist das nicht unbedingt förderlich. Im Gegenteil, nur wenn die Schuhe groß genug sind, entstehen Luftpolster, die eine isolierende Wirkung haben. Zudem erlauben Schuhe, die etwas weiter sind, die Zehen noch ein bisschen zu bewegen, was wiederum der Durchblutung zugutekommt. Daher sollte für warme Füße auf jeden Fall genug Platz im Winterschuh sein!

3. Wollsocken, um kalte Füße zu wärmen

Dicke Socken sind das Um und Auf für das Ausharren in kalten Temperaturen. Baumwollsocken sind dabei jedoch weniger geeignet, weil sie Wasser aufsaugen und speichern, was die Füße leicht auskühlen lässt.

wärmende Wollsocken

Socken aus Merino- oder Alpakawolle eignen sich besonders gut um kalte Füße schnell zu wärmen.

Wichtig ist also, dass die Socken atmungsaktiv und feuchtigkeitsableitend sind. Ideal sind beispielsweise Funktionssocken oder die guten alten gestrickten Socken aus Wolle.

Wollsocken sind nicht nur bequem, sondern auch praktisch, denn sie leiten das Wasser, dass sie aufsaugen, auch direkt wieder ab.

Auch wenn Sneaker Socken besonders hip aussehen, sind für den Winter besser höhere Socken geeignet. Der Bund sollte dabei eher locker sein, weil sonst wieder die Blutzirkulation eingeschränkt ist.

Wer im Bett kalte Füße hat, kann ruhig die Socken beim Schlafen anbehalten – dafür eigenen sich besonders warme Socken aus Alpakawolle oder Merinowolle.

Denn eiskalte Füße werden von unserem Körper als Fehlfunktion wahrgenommen und er schüttet Stresshormone aus, die uns dann nicht einschlafen lassen. Also ab sofort einfach mit den Wollsocken ins Bett gehen!

4. Kalte Füße trotz Socken?

Wer barfuß oder nur mit Socken daheim unterwegs ist, nimmt die Kälte vom Fußboden schnell auf und friert in den Füßen.

Hausschuhe gegen kalte Füße

Hausschuhe in Kombination mit warmen Socken machen kalte Füße wieder warm.

Viele greifen dann zum zweiten oder dritten Paar Socken. Doch das ist nicht unbedingt gut, denn mehrere Schichten erhöhen nur den Druck auf den Fuß und schränken die Durchblutung ein.

Die Lösung dafür bieten bequeme Hausschuhe aus Wolle. Man ist im Nu in sie hineinschlüpft und sofort werden die Füße gewärmt. Zudem bieten sie ausreichend Platz für die Zehen und sind in unterschiedlichen Farben und Modellen erhältlich.

Während Damen oft flauschige Hüttenschuhe bevorzugen, gibt es auch zahlreiche gemütliche Hausschuhe für Herren, die die Füße schön warmhalten.

Wenn die Hausschuhe aus natürlicher Wolle sind, halten sie den Fuß stets angenehm temperiert und sorgen dafür, dass man nicht schwitzt.

5. Sport und Entspannung für warme Füße

Ständig kalte Füße können auch einem zu niedrigen Blutdruck geschuldet sein. In diesem Fall hilft der Sport! Regelmäßige Sporteinheiten an frischer Luft sind anregend und gesund. Dadurch werden Kreislauf und Blutzirkulation optimiert und den Füßen geht es wieder gut. Ausdauersportarten wie Laufen oder Schwimmen am Morgen eigenen sich hier besonders.

So wichtig regelmäßiger Sport ist, so entscheidend ist aber auch, dass man sich genug Ruhe gönnt, denn auch das kann sich auf die Temperatur der Füße auswirken. Bei zu viel Stress und nicht ausreichenden Ruhephasen ist das Gehirn ständig im Fluchtmodus. Dadurch verengen sich die Blutgefäße, und die Füße werden nicht richtig erwärmt. Tun sie sich etwas Gutes durch langsame Spaziergänge, regelmäßige Saunagänge oder Meditation, um zwischendurch richtig abzuschalten.

Wer auf eine gesunde Mischung aus Sport und Entspannung achtet, gute (Haus)Schuhe und Socken trägt und auf eine ausreichende Durchblutung nicht vergisst, wird kalte Füße also im Winter ganz schnell wieder aufwärmen. Auf diese Weise kommen Sie problemlos und mit warmen Füßen durch die kalte Jahreszeit!

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Veröffentlicht von Marlies

Marlies Tusch ist begeisterte DIY-Bastlerin und schreibt als freie Redakteurin bei der Informationsseite für edle Wollsorten EdlerZwirn über die exklusivsten Garne der Welt, Tierschutz und viele weitere spannende Themen rund ums Stricken und Häkeln.

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